„Ich kann es mir nicht gutgehen lassen, weil mein Vater ein Pflegefall wird“.
„Ich kann nicht sparen, weil wir noch einen Kredit abzuzahlen haben.“
„Wie kann ich mich entspannen, wenn mein Job auf der Kippe steht?“
Die meisten von uns habe gerade ihr Päckchen zu tragen. Irgendwas ist immer. Die sorglosen Momente dauern nicht ewig an. Leider.
Ich habe seit Wochen ein nicht identifiziertes Pumpgeräusch in meiner Wohnung. Tagsüber kaum hörbar, nachts lässt es mich nicht schlafen. Das ist wirklich die Hölle! Die ersten Lösungsversuche waren nicht erfolgreich. Falls jemand von euch einen Experten in oder um München kennt, der Geräusche orten oder einordnen kann – her damit. Ich wäre so dankbar!
Keine Ahnung, wann mein Problem gelöst sein wird, doch es ist wichtig, das Problem nicht die Hauptrolle im Leben spielen zu lassen. Auch wenn es das Problem gibt, darf es / muss es schöne Momente der Freude und Lebenslust geben.
Wenn Eltern pflegebedürftig werden, dann ist es bei aller Unterstützung wichtig, selbst bei Kräften zu bleiben. Und zwar ohne schlechtes Gewissen.
Auch wenn das Haus oder der Firmenkredit abgezahlt werden muss, dann kannst du parallel monatlich z.B. in einen ETF sparen, für irgendetwas Schönes, das dir wichtig ist. Einen tollen Urlaub oder ein Schmuckstück vielleicht. Dass es kein „entweder – oder“ sein muss, brachte meine Kundin im Coaching zum Staunen. „Mir war gar nicht bewusst, wie problemorientiert ich unterwegs war. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin!“
Entspannung bringt Handlungsspielraum
Sich zu entspannen, wenn der eigene Arbeitsplatz in Gefahr ist – das ist leichter gesagt als getan. Und trotzdem dürfen wir es lernen. Im Coaching arbeiten wir an Alternativen für den Fall der Fälle. Gerne mit Fokus auf Verbesserung. Wenn schon anders, dann besser!
Was ist das Gute am Schlechten?
Mit Wahlmöglichkeiten im Visier verändert sich unsere Haltung immens und bringt Wirkkraft. Wir haben nicht alles unter Kontrolle, aber wir können lernen, unseren Stolpersteinen mit Würde und Grandezza zu begegnen.
Filmtipp
Am Samstag haben wir uns den Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ angeschaut, der gerade in den Kinos gestartet ist. Es wird auf die deutsche Unterhaltungs- und Comedy-Szene der 1990er- und frühen 2000er Jahre zurückgeblickt. Im Mittelpunkt stehen Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins. Sie erzählen von ihren Erfahrungen in einer Fernsehbranche, die damals noch stärker von Männern geprägt war als heute. Frauen wurden häufig nur als Nebenfiguren zugelassen oder waren selbst das Ziel von Witzen.
Grenzen, die von Harald Schmidt, Stefan Raab und Thomas Gottschalk überschritten wurden. Die einzige Reaktion, die man Frauen zugestand, war, die Überschreitung wegzulächeln. Sonst galt man als unweiblich oder als Spielverderberin, die keinen Spaß verstand.
Ein wirklich sehenswerter Film!
Schlagfertig
Angenommen dein Gegenüber überschätzt sich und seine Kompetenzen völlig, dann könntest du antworten: „Es ist schön zu sehen, dass Selbstzweifel nicht jeden belasten.“ 😊
An dieser Stelle bietet sich der Hinweis auf meinen Schlagfertigkeits-Online-Workshop am Dienstag, 29. September 17.00 bis 20.00 Uhr an. Noch zum Frühbucherpreis buchen
Ich wünsche euch eine schöne Sommerwoche!
Von Herzen Deine und Ihre
Monika Scheddin
