1 ½ Jahre habe ich mich auf diese Reise gefreut: drei Wochen Namibia. Eine faszinierende Rundreise bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Jetzt bin ich zurück. Beseelt, beglückt und tiefenentspannt. Drei Wochen komplett weg vom Geschäft und meine Festplatte im Hirn hat ein wunderbares Reset erfahren. Es war eine Traumreise, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde.

Hier seht ihr ein paar Fotos

Angst: deine Sorgen sind berechtigt
Es war meine erste Flugreise seit 2019 und ich gebe zu, so ganz entspannt war ich im Vorfeld nicht. Zwar habe ich keine grundsätzliche Angst vorm Fliegen, aber ich habe Fantasie. Was, wenn mein Koffer nicht ankommt? Was, wenn mein Kreislauf wieder verrücktspielt? Hätte ich mich doch gegen Malaria impfen lassen sollen? Ist die Nashorn-Beobachtungstour zu Fuß wirklich ungefährlich?
Als Coach weiß ich: meine Sorgen sind berechtigt und sie wollen wertgeschätzt werden. Am besten im Sinne von Vorbereitung. Face the beast. Und so war mein Handgepäck so bestückt, dass ich zur Not damit drei Wochen lang klargekommen wäre. Ein reservierter Gangplatz ließ mich regelmäßig aufstehen und als mir nachts tatsächlich schlecht wurde, halfen mir die Stewardessen mit kalten Umschlägen für Stirn und Nacken. Schnell ging es mir besser. Was die Malaria-Impfung angeht: Ehrlich gesagt werde ich an einem einzigen Golftag mehr gestochen als in drei Wochen Namibia zusammen. Und eine Nashorn-Beobachtungstour zu Fuß ist wirklich nicht ganz ohne, allerdings ist unsere Reisegruppe vollzählig geblieben. Hier war meine Strategie: dem Guide vertrauen.

Du kannst dich nicht auf alles vorbereiten
Das durfte ich am Ende meines Urlaubs erfahren, denn das Schneechaos in München ließ weder Flugzeuge landen noch Züge einfahren. Wie gut, dass wir ab Frankfurt geflogen sind. Wie gut, dass ich der Bahn nicht glaube, wenn es heißt, „der erste Zug, der wieder nach München einfährt, ist nicht mehr buchbar, weil ausgebucht“. Im Gegenteil, es gab ausreichend freie Plätze. Insidertipp: schnell den Speisewagen ansteuern.

Wie kannst du im November reisen, es ist doch Hochsaison für Rednerinnen, Trainer & Coaches?
Diese Frage bekam ich von vielen Seiten gestellt. Stimmt. Aber ich habe großartige Kund:innen, die ich vorab eingeweiht habe und die ihre Termine nach mir gerichtet haben. Allerdings hatte ich vor meinem Urlaub richtig Stress. Soviel, wie schon lange nicht mehr. Es war aber für einen guten Zweck.

Schiebt eure Wünsche und Träume nicht auf die lange Bank.
Als ich zurückkam, erfuhr ich von drei Todesfällen von Menschen, die viel zu früh diesen Planeten verlassen mussten.
Was ihr habt, das habt ihr!

Einen schönen Advent wünscht von Herzen

Deine und Ihre
Monika Scheddin

 

PS. Ich freue mich auf euch beim Online-Diventreffen am Dienstag um 18.30 Uhr. Schreibe mir eine Mail an office@scheddin.com, wenn du noch teilnehmen möchtest. Dann sende ich dir den Zoom-Link zu.