Ganz erstaunt reagierten neulich meine Studierenden bei der Information, dass „satt werden“ nicht das Ziel eines Geschäftsessens ist.

Die Geschäftsbeziehung steht im Vordergrund. Und ganz nebenbei gewinnt man einen Eindruck über die Manieren der Anwesenden: Wer lässt das Handy klingeln, spricht mit vollem Mund, behandelt den Kellner schlecht und geizt mit dem Trinkgeld?

Und was esse ich jetzt? Wenn ich eingeladen werde, richte ich mich nach dem Gastgeber. Wählt er von der Mittagskarte (schnell und günstig), tue ich das gleiche.

Generell gilt: Was kann ich leicht und sorgenfrei essen? Spaghetti mit Tomatensoße sollte man lassen. Genauso wie Salat übrigens – an dem kaut man ewig und kann nicht sprechen.