Stress ist kein guter Ernährungsberater und auch keine gute Freundin
07.11.2022
„Das Erschöpfte sucht das Schädliche. Genau diese Erfahrung habe ich gemacht. Wenn man in einem unglaublichen Aktionismus versucht, seine Ziele zu erreichen, und damit unweigerlich an den Rand der Erschöpfung kommt, dann verliert man den Überblick“, sagt Musikerin Inga Humpe – diese Woche zitiert in meinem Coachingkalender.

Wenn die Lage unübersichtlich wird, weil die Termine sich häufen, dann ist es schlau, nicht noch mehr zu wollen, sondern es sich schön zu machen.
In der Langsamkeit liegt die Kraft.

Ich hatte am Samstag und am Sonntag eine Fortbildung. Eine großartige Fortbildung und eine super Truppe, die schon seit Januar gemeinsam lernt. Schon vorher weiß ich: es wird anstrengend! Du willst so viel wie möglich lernen und die Abende werden lang und lustig.

In solchen Zeiten sorge ich vor: Die Wohnung ist schön aufgeräumt und der Kühlschrank ist für den Sonntagabend mit guten, aber anständigen Sachen gefüllt.

Es kommt nicht in die Tüte, an Hausarbeit auch nur ansatzweise zu denken, damit ich genug Schlaf und Bewegung bekomme. Trotz des Seminars. Oder gerade deswegen. Die Hausarbeit – so viel ist sicher – die wird auch noch am Ende der Woche da sein.

Die passenden Coachingfragen:

  • Wie kann ich es mir gerade in stressigen Zeiten schön machen?
  • Was kann sein, was darf sein, was will ich sein lassen?
  • Was ist die eine Sache, die in dieser Woche wichtig ist?

Wie sorgst du in stressigen Zeiten für dich?

Gespannte Grüße

Deine und Ihre
Monika Scheddin

 

PS Meine defekte Waschmaschine wurde ausgetauscht. Ich bin happy.
Und das Thema hat mich eben keine 5 Wochen interessiert. Gerade mal 5 Tage.