Wer im Urlaub immer wieder stressbedingte Wehwechen auskurieren muss und sich nach dem Urlaub statt ins Meer direkt in die eMail-Flut stürzt, tut sich nichts Gutes, denn er geht schlecht um mit seinen Kräften.

Auch ein Urlaub will gut inszeniert sein: Er braucht einen guten Anfang und vor allen Dingen ein gutes Ende.

Das heißt mindestens einen Tag vor Abreise schon frei haben und in Ruhe den Koffer packen. Eine Checkliste kann dabei Gold wert sein. Und auch nach dem Urlaub nicht sofort wieder ran an die Arbeitsbuletten, sondern nehmt Euch mindestens einen, gut wären allerdings zwei Tage After-Holiday-Holidays. Zwei Tage zum Kofferauspacken, Waschen, Bügeln, Fotos entwickeln und Freunde treffen.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, die besten 10 bis maximal 20 Fotos in einer Fotokollage zusammenzustellen. Und zwar direkt nach meiner Rückkehr. Und die klebe ich in mein Hirni. Damit habe ich noch länger etwas vom Urlaub. Was nützen mir hunderte von jpgs auf CD, wenn ich eh keine Zeit habe, sie mir anzuschauen. Die Erfahrung lehrt: Macht man es nicht sofort, macht man es nie. Also gönnt Euch After-Holiday-Holidays.

Einen schönen Urlaub wünscht Euch Monika Scheddin

P.S. und wenn ich wenig besser in meiner Vorbereitung gewesen wäre, hätte ich vielleicht daran gedacht, dass man im Mai an der Nordsee unter Umständen gut eine Fleecejacke gebrauchen könnte. 😊