Der November ist gefühlt der dunkelste Monat. Auch emotional mit Allerheiligen und Totensonntag. Die Tage werden immer noch kürzer. Wir sind mehr zu Hause.

Das kann man nutzen. Es sich schön machen mit Kerzen und Düften.

Ich habe gestern die Weihnachtsdeko hervorgeholt. Noch ist nicht alles installiert, aber das meiste schon. In dieser Stimmung lässt es sich gut Beziehungen pflegen. Briefe schreiben, anrufen.

Was Menschen am Ende ihres Lebens bereuen

Die fünf am häufigsten unerfüllt gebliebenen Wünsche ihrer Ex-Patienten bringt die ehemalige Pflegerin Bronnie Ware* auf den Punkt:

  1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.
  2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
  4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
  5. Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.

Ich bin schwer dafür, von den Erfahrungen anderer lernen zu können und zu wollen.

Letzte Woche waren wir in der Giorgia Trattoria am Rosenheimer Platz. Schon das Dekor macht gute Laune. Das Essen auch. Danke, Bettina, für die tolle Idee. Das brachte definitiv Glanz in den November.

So wenig wie möglich bereuen müssen – das wünsche ich uns allen diese Woche – und auch sonst.

Von Herzen Deine und Ihre

Monika Scheddin

 

*Das Buch dazu: Bronnie Ware, „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“.