Jeder von uns kennt diese Momente: Du hast das Gefühl, Yes – läuft! Und dann kommt das, was die Höhner in ihrem Liedtitel sehr gut beschreiben: „Wenn´s dir gut geht – keine Angst: das geht vorbei!“
Und manchmal reichen Kleinigkeiten.
So wie heute bei mir:
- Ein sehr niedliches aber äußerst aktives Eichhörnchen verlustiert sich in den frisch bepflanzten Balkonkästen.
- Meine Putzfrau reißt die Gardinenstange herunter und mit ihr die gesamte Befestigung. Nichts zu machen, da muss ein Fachmann ran.
- Die geplante Reise nach Hamburg wird umständlich, weil dort der G20-Gipfel tagt. Das Hotel verlangt den dreifachen (!) Preis. Die Bahn droht mit Änderungen im Fahrplan und längeren Reisezeiten.
- Als ich endlich alle Reisedetails zusammen habe und buche, kann die Hotelbuchung nicht durchgeführt werden, weil meine Hausbank lapidar zurückmeldet: „Diese Zahlung kann leider nicht durchgeführt werden!“ Warum? Weil ich noch nicht für „Verified by Visa“ registriert bin! Ich freche Laus! Ich soll mich also registrieren und dann dauert es bis 4 Werktage, bis der Prozess weitergeht. Inzwischen dürfte dann das Hotelzimmer weg sein.
- Inmitten des ganzen Tohuwabohus kommt die Vermieterin und überreicht persönlich die Mieterhöhung mit den Worten „Ist nicht so schlimm!“ Was allerdings nur für sie stimmt, denn 15 % monatliche Mieterhöhung ist selbst und insbesondere in München ein Paukenschlag.
Ich bin geschockt.
Denke dann aber an meinen eigenen Tipp im sehr empfehlenswerten Buch „Wecke die Diva in dir“: «Die Anzahl der Probleme ist begrenzt. Fünf ist Trümpf! Mehr hatte ich noch nie an einem Tag. Schluss mit lustig, jetzt wird alles gut«
Ruder herumreißen, für den Rest des Tages freinehmen und sich etwas gönnen ist die Devise. Und genau das tue ich jetzt!
Herzliche Grüße Ihre und Eure
Monika Scheddin
P.S. Was die Mieterhöhung angeht: ich habe für mich herausgefunden, dass es schlau ist, erst einmal zwei Nächte darüber zu schlafen. Dann Alternativen finden. Immer hilft es, einfach mal zu reden: Denn sprechenden Menschen ist zu helfen.
Nachschlag: Der herrlich alberne und doch so treffende Schlager von den Höhnern.
