Von Donnerstag bis Samstag fand das Abschluss- Modul der Coaching-Ausbildung 2021/22 statt. Die TeilnehmerInnen sind immer etwas aufgeregt, denn es gibt ein Testing – in Theorie und Praxis. Diese Aufregung ist gut, denn sie sorgt für Fokus und Wachheit.
Bestanden haben natürlich alle, denn sie waren bestens vorbereitet.

Es war wieder so eine tolle Truppe großartiger Persönlichkeiten, die alle ihre eigene Geschichte mitbrachten und ihren ganz eigenen Weg gehen werden. Für mich als Coach-Ausbilderin eine wahre Wonne!

„Coaching ist eine der wundervollsten Dienstleistungen überhaupt!“
– diese Aussage zu Beginn der Coaching-Ausbildung galt es zu beweisen. Wenn ich mir so die Feedback-Bögen anschaue, dann weiß ich: Der Funke ist übergesprungen.
Inspirierend, tiefgründig, mega, wertvoll, die beste Entscheidung meines Lebens, ich besitze jetzt eine pralle Schatzkiste und fühle mich sicher in der Anwendung – all das lese ich und bin happy. 😊

Seit 23 Jahren bilde ich inzwischen zum Coach aus. Die Ausbildung hat sich über die Jahre verändert, sie ist länger geworden, weil Praxis und Sicherheit Zeit brauchen. Einmal gehört ist noch lange nicht verstanden und gekonnt. Die Gruppengröße variiert zwischen fünf und 15 TeilnehmerInnen und immer, wenn ich dachte „Na ja, vielleicht ist der Markt auch irgendwann gesättigt“, dann sind die Kurse plötzlich wieder proppenvoll. Fast alle kamen auf Empfehlung – das beste Marketing überhaupt.

Gute Coaches kann es nicht genug geben.
Sie unterstützen Führungskräfte, Mitarbeiter und die Chefetage darin, Probleme souverän zu lösen. Herausforderungen im Businessalltag gibt es genug: Konflikte, große Arbeitsbelastung, nicht besetzte Positionen, hohe Krankheitsquoten, mangelnde Führung, vage Ziele, fehlende Wertschätzung, private Sorgen, die nicht vor dem Firmentor Halt machen. Die Seele unterscheidet nicht nach privat und geschäftlich.
All das verursacht Stress.
Stress wiederum verhindert, dass wir unser volles, gutmütiges Potenzial leben.
Coachings sind ganz nötige Ruheoasen zum Denken, Fühlen und Reflektieren. Viele Führungskräfte lassen sich inzwischen zum Coach ausbilden. Eine gute Investition.
Meine nächste Coaching-Ausbildung beginnt übrigens im Oktober. Bis zum 31. August gibt es den Frühbucherpreis.

Grenzen
Passend zum Kalenderspruch der Woche passierte mir doch folgendes:
Mit meiner Mutter, Schwester und Nichte im Café. Wir genießen ein leckeres Stück Kuchen und einen Kaffee. Es ist herrlich warm und wir sitzen draußen in der Sonne. Ein wunderbarer Moment, den ich gerne festhalten möchte. Ich gehe auf eine Dame am Nachbartisch zu und frage sie, ob sie von uns ein Foto machen könnte.
„Nein!“ antwortet sie. „Fragen Sie doch das für Sie zuständige Bedienpersonal!“

Ich bin zutiefst erstaunt. Das hatte ich noch nie erlebt. Ich bin nicht verärgert, sondern erstaunt. Mein Gedankenkarussell beginnt sich gleich zu drehen und kommt letztendlich zu folgendem Fazit: Die Dame ist nicht auf der Welt, um anderen einen Gefallen zu tun. Sie kann sich gut abgrenzen und für sich sorgen. Warum sie „Nein“ gesagt hat, spielt keine Rolle.

Ich für meinen Teil möchte hilfsbereit sein und bleiben, denn dies ist für mich ein wichtiger Wert.
Sollte ich „Nein“ sagen wollen, dann auf charmante Art und Weise, z.B. „Wir sind gerade mitten im Gespräch. Meinen Sie, Sie könnten noch jemand anders finden?“
Wirksprache – so nenne ich sie – schützt die eigenen Belange und lässt den anderen aber auch im guten Licht dastehen.

Wann hast du eine Abfuhr kassiert und wie hast du reagiert?
Oder hast vielleicht ein schönes Wirksprachen-Beispiel?

Eine wunderbar beschwingte Sommerwoche wünscht

Deine und Ihre
Monika Scheddin