Gleichzeitig denke ich an mein letztes Wochenende. Heimatbesuch am Niederrhein und die Bahn lässt mich mal wieder in Düsseldorf stranden. Die Regionalzüge sind gestrichen. Ohne zu zögern lässt mein Bruder alles stehen und liegen und nimmt 60 km Fahrt – einfache Strecke – in Kauf, um mich abzuholen.
Ich denke an meinen Nachbarn, der dem anderen Nachbarn bei Computerproblemen hilft. An die Nachbarin, die bei mir klingelt und mich fragt, ob ich einen Ableger ihrer Bananenpflanze möchte. (Gerne!).
Und ich denke an die alte Dame, die vor zwei Wochen mit ihrem Kleinwagen im Graben landet und sich nicht selbst befreien kann. Sie hat das Glück, dass ein Autofahrer sie aus dem Wagen holt. Kaum ist sie in Sicherheit, geht ihr Wagen in Flammen auf.
Wir möchten von niemanden abhängig sein- und doch sind wir es.
Ob geschäftlich oder privat sollten wir folgendes lernen:
- Um Hilfe zu bitten.
- Den Unterschied zwischen „Bitten“ und „Fordern“ kennen. Nur wenn ein „Nein“ in Ordnung ist, ist es eine Bitte. Und Bitten werden viel lieber erfüllt als Forderungen.
- Sich zu bedanken. Dabei muss es nicht unbedingt etwas Materielles sein. Sich von Herzen zu freuen und dies auch zu sagen reicht oft schon aus.
- Nichts verbindet so sehr, wie anderen zu helfen bzw. Unterstützung zu bekommen.
Auch ich bin gerne unabhängig und doch frage ich zunehmend nach dem Weg, wenn Google Maps verwirrende Anweisungen gibt. Bitte ich lieber jemanden, ein Foto von uns zu machen, bevor wir ein verzerrtes Selfie knipsen. Die meisten Menschen helfen gern. Und das zu erleben, tut immer wieder gut.
Der Divenkalender 2027 ist fertig
Und bevor er in den Druck geht, bitte ich euch um eure Meinung. Welches Cover gefällt dir besser:
- A) drei Wellness-Damen
- B) Diva am Strand
- C) coole Frau – Hintergrund in Coral
stimme doch gerne ab bis Freitag, 27. März. Dankeschön!
Einfach per Kommentar.
Bin sehr gepannt, welches Cover es wird!
Eine schöne Woche wünscht von Herzen
Deine und Ihre Monika
