Vergangenes Wochenende konnte ich wieder zertifizierte Business-Coaches verabschieden. Seit Oktober letzten Jahres haben sie gelernt und angewendet und sind wirklich fit für die Praxis. Sind über sich hinausgewachsen. Ich verspüre große Freude, denn meine TeilnehmerInnen sind so voller Energie und Freude. Zu Recht!
„Es ist viel mehr als Business-Coaching!“ – hieß es in der Schlussrunde. Ja, in jedem Business-Coaching steckt eine große Portion Life-Coaching, denn wir nehmen uns als private Personen überall mit hin. Auch wenn wir es gewohnt sind, professionelle Rollen zu spielen, bleiben uns Gefühle wie Angst, Wut, Ärger oder Ohnmacht vertraut.
Wenn du souveräner führen, Konflikte entspannt bewältigen oder generell etwas für deine Persönlichkeit tun willst, möchte ich dir meine Coaching-Ausbildung ans Herz legen. Sie beginnt wieder im Oktober. Bis zum 31. August noch zum Frühbucherpreis anmelden.
Gerne weiterempfehlen.
Dankeschön!
Eine unmögliche Schulklasse *
Eine Schulklasse ist außer Rand und Band. Die Schüler sind aufsässig, respektlos, nicht zu bändigen. Gleich zwei Lehrer werfen genervt das Handtuch: der eine geht in den vorzeitigen Ruhestand, der andere wechselt sogar komplett den Beruf. Die Vertretungslehrer weigern sich, die Schüler dieser Klasse zu unterrichten.
Eine Lehrerin, die sich in der Schule beworben hatte und zunächst nicht berücksichtigt werden konnte, wurde gefragt, ob sie diese Klasse für den Rest des Schuljahres unterrichten wolle. Als Belohnung wird ihr fürs folgende Jahr eine Vollzeitstelle versprochen. Begeistert sagt sie zu.
Niemand hatte sie vorgewarnt, welche Art von Klasse sie erwartet, und so macht sie sich ans Werk. Nachdem die neue Lehrerin bereits ein Monat im Dienst ist, besucht der Rektor ihren Unterricht, um sich zu überzeugen, wie es läuft.
Er ist verblüfft, dass die Schüler und Schülerinnen vorbildlich mitarbeiten, motiviert und engagiert sind. Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Die junge Lehrerin bedankt sich bei dem Rektor für die Chance. Und freut sich, dass sie als Anfängerin gleich so eine tolle Klasse bekommen habe. Der Direktor druckst herum und sagt, dass er nun wirklich keinen Dank verdiene.
Die Lehrerin lacht und sagt zu ihm: „Wissen Sie, ich habe Ihr kleines Geheimnis schon an meinem ersten Tag herausbekommen. Als ich die Schublade des Lehrerpults öffnete, fand ich die Liste mit den IQ Werten der Schüler. Da wusste ich, dass bei diesen begabten und lebhaften Kindern eine große Herausforderung auf mich wartet. Ich wusste, dass ich mich mächtig anstrengen musste, die Schule für sie interessant zu gestalten, weil sie so intelligent sind. Sie zieht die Schublade auf, so dass der Direktor die Liste mit den Namen und daneben den Zahlenwerten der Schüler 136,145,127,128 und so weiter zu sehen bekommt. „Ach du meine Güte,“ ruft der Rektor, „das sind doch nicht die IQ Werte, das sind ihre Schließfachnummern!“
Die Lehrerin hat die unbequemen Schüler so behandelt, als hätten sie ein unglaubliches Potenzial, um wirklich Potenzial zu bergen.
Mit welchen Erwartungen, mit welcher Haltung wir Menschen begegnen, macht einen großen Unterschied aus.
Nur sehr wenige Führungskräfte, Lehrer, Ausbilder sind imstande Potenzial zu erkennen, wenn es nicht gleich klar auf der Hand liegt.
Das gilt aber auch für uns selbst:
- Wie sehe ich mich selbst und was erwarte ich von mir?
- Wann schrecke ich schon in Vorhinein vor Herausforderungen zurück?
- Wann traue ich mir Dinge von Haus aus nicht zu?
- Wann sage ich „das kann ich nicht“, wenn ich eigentlich meine „das hab ich noch nie probiert“?
Meine Erfahrung sagt mir immer wieder: so viele Menschen leben unter ihren Möglichkeiten.
Schreibe doch deine Geschichte einfach neu. Die vergangene und die kommende.
Da kommt doch mein Workshop „Schreiben!“ am 12. + 13. Juli wie gerufen, oder?
Eine wunderbare sonnige Woche mit Blick für all deine Möglichkeiten
wünscht von Herzen
Deine und Ihre Monika Scheddin
*Ich habe diese Geschichte sinngemäß so gefunden im Buch „Probiers mal anders! Zehn Strategien, die Ihr Leben verändern von Bill o’Hanlon. Carl Auer Verlag.
Ob sie wirklich genauso stattgefunden hat – wer weiß. Aber es gibt eine Menge Untersuchungen, die ähnliches belegen.
