Gestern fuhr ich mit dem Zug zurück von Hannover nach München und man konnte die zahlreichen überfluteten Felder, Flüsse und Straßen sehen. Den Bahnhof in Nürnberg konnte der ICE gar nicht erst anfahren wegen des Hochwassers. Ein beklemmendes Gefühl. Niemand beklagte sich wegen der massiven Verspätungen, zu froh waren wir, überhaupt nach Hause zu kommen. Rund um die Uhr sind Rettungskräfte im Einsatz und für die Menschen da. Danke, dass es euch gibt!

Um alles Menschliche ging es auch in meiner Fortbildung in Hannover. Genauer gesagt um den Umgang mit Gefühlen (die Sorte, die uns davon abhält, unser volles Potenzial zu leben). Aber auch um (Selbst-)Vorwürfe, Erwartungen bis hin zu falschen Loyalitäten. Je unbewusster, desto mächtiger.

Auch im Business-Coaching spielen Gefühle eine große Rolle, denn jeder Mensch bringt sich im Ganzen mit.

Wie schön, wenn es neue Tools, Methoden und Erfahrungswerte gibt, die gerade in Sachen Selbstvertrauen und Selbstwert hilfreich sind. Im Modul 5 meiner Coaching-Ausbildung jetzt im Juni geht es um genau das Thema.

„Was, wenn herauskommt, dass ich eigentlich nichts kann?“

Es ist kaum vorstellbar, wie viele Menschen zögern, Karrierechancen anzunehmen, weil sie denken: dann kommt heraus, dass ich eigentlich nichts kann.

Die Wissenschaft hat einen Namen für dieses Gefühl: das Imposter-Syndrom und weiß: Bis zu 70 Prozent der Menschen haben dieses Phänomen im Laufe ihres Lebens schon einmal erlebt.

Schon wenn der Gedanke im Coaching ausgesprochen wird, verblasst er. Der Rest ist Handwerk.

Auch für meine Präsentations-Coachings habe ich eine neue, hochwirksame Technik gegen Lampenfieber mitgebracht und freue mich auf den Einsatz.

Neues lernen, Austausch, Inspiration – herrlich!

„Das lohnt sich doch nicht mehr“
– diesen Satz hörte eine Freundin von ihrem Ehemann, als sie darüber nachdachte, frisch pensioniert eine Kunsttherapie-Ausbildung zu beginnen. Und sie ließ es bleiben. Immer noch muss ich tief atmen, wenn ich daran denke. Betriebswirtschaftlich könnte der Mann der Freundin Recht haben, aber er hatte den emotionalen Wert nicht im Blick. Mit jeder Ausbildung lernt man auch viel über sich – Selbstreflektion ist von unschätzbarem Wert. Und man weiß nie, wo es einen hinbringt.

Solange man sich bewegt – geistig und körperlich – bleiben wir vital.

Der alte Geiger

Mir fällt die Geschichte eines alten Geigers ein, der mit weit über 90 Jahren immer noch täglich übt. Regelmäßig wird er gefragt, warum er sich das antue, die Mühe auf sich nimmt. Jedes Mal antwortet er ruhig, mit einem Lächeln im Gesicht: „Nun, ich habe den Eindruck, dass ich mich verbessere.“

Ist das nicht ein guter Grund?

Wenn ihr mögt: für meine jährliche Coaching-Ausbildung mit Start im Oktober gibt es noch freie Plätze. Bis 31. August zum Frühbucherpreis. Gerne auch weitersagen. 😊 Dankeschön.

Ich wünsche ein schöne, erkenntnisreiche Woche!

Von Herzen

Deine und Ihre
Monika Scheddin