Ich wünsche dir ein glückliches Jahr 2023. In dem Wort „glücklich“ scheint mir alles drin zu sein: Erfolg und gelegentliches Scheitern, das Lösen von Problemen, Konsequenz und Fünfe gerade sein lassen, staunen, lachen, sich ärgern und wundern, Neues lernen, Liebe, Gesundheit – und mit sich selbst im Großen und Ganzen im Reinen zu sein.
Am Wochenende habe ich meine Weihnachtsdekoration weggepackt. Ich bin eh keine opulente Dekorateurin, aber eine Umzugskiste voll Weihnachtszeugs besitze selbst ich. Meine leuchtenden Sterne – je einer im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer und im Balkonkasten – sind fürs nächste Jahr eingemottet. Der seit vielen Jahren nach Vanille duftende Kerzenweihnachtsmann ebenso wie noch dies und das.
2021 durften meine Sterne noch bis Ende März in Amt und Würden bleiben. Es war mir irgendwie ein Bedürfnis. Doch dieses Jahr – endlich – scheint genug Licht da zu sein.
Wie war denn dein Weihnachten und dein Neujahr?
Besonders feierlich, ruhig, festlich oder stink normal wie immer?
Gab es schöne Geschenke oder eher nicht?
Ich hatte dieses Jahr besonders schöne Weihnachten und Silvester. Genau die Mischung an Familie, Freunde und Kultur, die mich glücklich macht. Auch was Geschenke angeht, gab es einige Volltreffer. Ein Schal, der mich gefühlt zehn Jahre jünger macht. 😊 Tolle Bücher, ein Zeitschriftenabo. Dazu zwei Geschenke, die mir regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Eine blaue Glückskatze, die unaufhörlich Glück zuwinkt und eine grüne Vogelstimmen-Piepstation, die – auf Bewegung geeicht – mein Badezimmer 2 Minuten lang in ein Vogelparadies verwandelt. Kitschig? Herrlich!
Und natürlich habe ich mir Gedanken über meine Ziele, Wünsche und Träume 2023 gemacht. Letztes Jahr war mein „ich-lasse-mich-treiben-Jahr“, das unvermutet betriebsam ausartete. Dieses Jahr ist es irgendwie anders. Die Fragen sind anders. Viel wichtiger als „was will ich tun?“ erscheint mir die Frage „wer will ich am Ende des Jahres sein“?
Wo habe ich mich verbessert? Wo bin ich mutiger, sanfter, freier, frecher, intuitiver geworden?
Was will ich wissen? Was will ich lernen?
Welche Abenteuer bewältigen?
Es gibt eine Menge Menschen, die sich gar nichts mehr vornehmen. Keine Wünsche, Träume, Ziele und Pläne mehr. Nur noch die, die sie von Firma, Staat oder Gesellschaft auferlegt bekommen. Also Firmenziele, die Steuererklärung und Treppenhaus-Putzdienst oder Tiefgarage räumen.
Das empfinde ich als traurig und als einen großen Fehler.
Wie will ich mich als Mensch verbessern, woran erkenne ich meine Selbstwirksamkeit, wenn ich mir gar nichts vornehme? Beides zahlt übrigens auf Selbstvertrauen ein.
Nicht jedes Ziel muss oder kann erreicht werden, nicht jedes Vorhaben wird sich erfüllen.
Und ich kann definitiv mitsprechen bei gescheiterten Zielen oder Vorhaben. Scheitern heißt: ich bin jetzt etwas gescheiter. Ich weiß, wie es genau nicht funktioniert. Und damit bin ich einen Schritt weiter und kann entscheiden: passt das Ziel nicht zu mir oder braucht es einen neuen, schlaueren Angang?
Keine Zeit für Ziele, Träume oder Wünsche? Papperlapapp! Rede dir das nicht ein. Zeit ist nichts, was man hat. Zeit ist etwas, was man investiert, Man gibt den wichtigen Dingen im Leben Vorrang.
Klar: kaum jemand hat soviel Zeit, wie man gerne hätte und vielleicht auch nicht im Moment.
Ohne eigene Vorhaben lässt man sich von anderen Menschen oder den Umständen durchs Leben jagen. Wie ein Schaf vom Hütehund.
Nicht, dass das immer 100-prozentig perfekt klappt. Soll es ja auch nicht, doch zwischen „100 % perfekt“ und „gar nicht erst angegangen“, gibt es Welten.
Mit deinem Talent hast du auch eine Verpflichtung, sagt Renate Coch in meinem Coaching-Kalender 2023.
Mehr Zeit kriegt keiner von uns. Nichts ist so demokratisch wie Zeit. Wir haben alle 24 Stunden pro Tag und 7 Tage pro Woche zur Verfügung.
Wenn sich ein neuer Wunsch in unserem Leben breit macht, muss etwas Altes weichen.
Vielleicht muss der Haushalt nicht immer perfekt sein. Vielleicht muss es nicht täglich ein Gourmet Menü sein. Vielleicht lässt du dich nicht weiter fürs Ehrenamt verpflichten und der Garten muss auch nicht immer picobello sein.
Doch vielleicht warten die Zeitfresser auch ganz woanders.
Am Wochenende traf ich eine Kollegin im Park. Sie hat sage und schreibe 30 Kartons an Weihnachtsdekoration auf ihre Dreizimmer-Wohnung verteilt und erklärte mir, dass sie jetzt drei Tage braucht, um die Deko abzuräumen und ordentlich fürs nächste Jahr zu verstauen.
Man sieht daran, die Zeit für das, was uns wichtig ist, ist da.
Da, wo du bist, willst du sein, sagt mein Coach Kollege Jens Corssen.
Denn sonst wärst du ja woanders.
Ob ich nach Lösungen suche oder nach Ausreden, warum ich nichts verändern kann, die Energie ist in etwa die gleiche. Das Ergebnis aber ein komplett anderes.
Nimm dir die Zeit für deine wichtigen Dinge. Wenn nicht, wird jemand anders sehr wohl etwas mit deiner Zeit anzufangen wissen.
Am Freitag, den 3. Februar nachmittags und Samstag, 4. Februar biete ich mein jährliches Online-Seminar an: 2023 – mein bestes Jahr.
Ich freue mich auf dich. Gerne weiterempfehlen. Dankeschön.
Noch kein Coachingkalender 2023 in the house?
Wer noch keinen Kalender 2023 hat, kann ihn am besten hier bestellen.
Für sich selbst und als Geschenk. Kann man erfahrungsgemäß bis mindestens März noch super verschenken.
Einen schönen Start in die Woche wünscht von Herzen
Deine und Ihre
Monika Scheddin
Foto: maneki-neko/Canva
