Eine Autofahrerin in Niederbayern ließ im Freitag-Nachmittags-Feierabend-Stau eine Lücke, damit Fahrzeuge aus einem Firmengelände einscheren konnten. Einem tschechischen LKW-Fahrer ging dies wohl so auf den Nerv, dass er die Sache auf seine Art und Weise regelte.

Er fuhr langsam von hinten an das Auto der Frau heran und schob mit seinem Laster das Fahrzeug der 39-jährigen über etwa 100 Meter vor sich her. Die Frau trat voll auf die Bremse – leider nutzlos.

Vor der alarmierten Polizei zeigte der 43-jährige Lkw-Fahrer weder Einsicht noch Reue, vielmehr handele es sich seiner Meinung nach um einen leichten, notwendigen Schubs.

Auch, wer sich im Recht fühlt, muss noch lange nicht Recht haben.

Dann beeindruckte mich die Komikerin Carolin Kebekus. Wieder einmal.
In ihrer eigenen Show erwarten die ZuschauerInnen normalerweise Unterhaltung pur. Doch zum wiederholten Mal zeigt sich Kebekus politisch. Ihre Sendung vom 20.10.2022 beginnt sie mit den Worten: „Habt ihr in der letzten Zeit die ganzen ARD-Brennpunkte zum Thema Iran gesehen? Nein? Kein Wunder, die gab es ja auch nicht.“ Und so nutzt Carolin Kebekus ihre eigene Unterhaltungsshow, um sich der Lage im Iran zu widmen.

Damit kritisiert sie auch ihren eigenen Arbeitgeber und riskiert einiges. Chapeau vor dem Mut dieser Frau! Hier könnt ihr euch die Sendung in der ARD Mediathek anschauen.

Auch ihr Interview mit Annalena Baerbock im Rahmen dieser Sendung ist klasse.
Frauen machen aggressiv, wenn ihr Kopftuch die Haare nicht anständig bedeckt.
Frauen machen aggressiv, wenn sie sich nicht schnell genug mit ihrem Auto verdünnisieren.
Um nur zwei Beispiele zu nennen.
Wirklich? Was ist eigentlich das wahre Problem dieser Männer?

Aus meinem Coaching Alltag weiß ich eines sicher, solange ich die Verantwortung für meinen Missmut bei anderen suche, komme ich nicht weiter. Kann ich nichts lösen. Spielt man im falschen Film mit…

Ich freue mich diese Woche auf eine neue Waschmaschine , auf vier Coaching-Gespräche und den Start der diesjährigen Coaching-Ausbildung, von Donnerstag bis Samstag.

Ich weiß, da habe ich es definitiv mit Menschen zu tun, die reflektieren können und die Verantwortung übernehmen.
Traumjob!

Eine schöne inspirierende und vielleicht auch nachdenkliche Woche wünscht euch von Herzen

Deine und Ihre
Monika Scheddin

 

PS: Die Fotos habe ich am Samstag geschossen. Im Fuchstal.
Eigentlich standen für diese Arbeitswoche noch so viele to-dos an – aber das Leben wartet nicht, bis man endlich soweit wäre. Mit jeder Sekunde in der Natur und in der Sonne und in bester Gesellschaft tut man ganz viel fürs eigene Wohlbefinden und somit fürs Gelingen der Dinge, die anstehen.