Am Samstag bekam ich eine schreckliche Nachricht: mein Kollege und Sparringspartner Joachim Rumohr ist plötzlich gestorben. Herzinfarkt. Mit 56 Jahren einfach tot.
Mr. Xing, LinkedIN-Experte, Buchautor und vieles mehr.
Das kann und will man nicht glauben.
Wir haben uns regelmäßig ausgetauscht, gemeinsame Projekte durchgeführt, miteinander gelacht und ein Bierchen getrunken. Oder zwei. Ein wertvoller Mensch. Er wirkte und wird es noch lange tun.
Misch den Himmel auf, lieber Joachim! Ich werde dich hier vermissen.
Wir können die Toten ehren, indem wir selbst sofort besser leben.
Indem wir mehr lachen und indem wir mehr Zeit absichtsfrei verprassen. Indem wir uns mehr um unsere Freunde und Familie kümmern als ums Geschäft.
Ich denke an das Buch von der ehemaligen Pflegerin Bronnie Ware, die aufgeschrieben hat, was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bereuen bzw. sich wünschten, getan zu haben:
- ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.
- ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
- ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
- ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
- ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.
Das Buch dazu: Bronnie Ware, „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“.
So und jetzt treffe ich meine Freundin Angel zum Abendessen. Wir sind seit 40 Jahren befreundet. Nichts passt besser heute als dieser gemeinsame Abend.

Was geht dir durch den Kopf?
Gibt es für dich auch einen lohnenswerten Impuls?
Eine schöne Herbstwoche wünscht
Eure
Monika Scheddin
