Neulich in meinem Seminarhotel spricht mich die freundliche Dame an, die für unseren Raum und die Getränke zuständig ist: „Frau Scheddin, dankeschön, dass Ihre Teilnehmer die Gläser und Flaschen alle zusammengestellt haben. Das erspart mir viel Arbeit. Wir sind gerade eh so knapp besetzt.“ „Das ist gar nicht mein Verdienst“, muss ich zugeben, „das haben die Teilnehmer:innen alle von sich aus gemacht“.
Das unverdiente Lob und vor allem das Verhalten meiner Teilnehmer: innen gaben mir zu denken, denn ich hatte mich nur um mein Training gekümmert und den Rest ausgeblendet. Doch mit dieser Erfahrung im Rücken werde ich ab sofort ebenfalls noch bewusster darauf achten, kleine Dinge zu tun, die in der Summe jemanden die Arbeit leichter machen. Da bricht mir kein Zacken aus der Krone.
Wie schön es ist, wenn Menschen helfen, bekam ich dann am eigenen Leibe zu spüren. Als ich mein eBike aus seinem Winterquartier holen wollte, kriegte ich partout die Batterie nicht richtig eingesetzt. Ich schiebe das Bike – so unfertig durch die Tiefgarage zur Straße, da spricht mich ein Müllmann an: „Sie müssen den Schlüssel da vorne gesteckt lassen, sonst geht die Batterie nicht rein.“ Und richtet es gleich mal beherzt. Genau – das war der fehlende Kniff. Ich bin so erleichtert und bedanke mich voller Freude. Der Müllmann freut sich mit mir.
Die guten Tage haben meist mit guten Menschen zu tun.
Coaching-Frage: Würdest du mit dir selbst gerne befreundet sein?
Wenn ja: Wunderbar!
Wenn nein, was würde Dir fehlen? Go for it.
Eine wunderbare sonnige Woche wünscht von Herzen
Deine und Ihre
Monika Scheddin
