Der Ukraine-Krieg ist in die zweite Woche gegangen. Auch im Coaching spielt er eine Rolle.
Dies sind die Sätze, die ich höre:
„Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben richtig Angst.“
„Kann Putin denn wirklich niemand stoppen?“
„Am liebsten würde ich mich einfach für zwei Tage in meinem Bett verkriechen und wenn ich dann wieder hervorkomme, soll alles wieder gut sein.“
„Was kann ich tun?“
Wir sind alle daran gewöhnt, Lösungen zu suchen und auch zu finden.
Doch in dem Fall können wir persönlich nichts lösen, aber wir können Anteil nehmen.
Wir können uns über die Ukraine und den Konfliktherd informieren. Hier der Link zu einem 17-Minuten Youtube-Film, der sehr erhellend ist.
Wir können
- Kleider, Medizin, Decken und Co. spenden
- unsere Solidariät zeigen, indem wir an Demos teilnehmen
- tatkräftig mithelfen (LKWs zu packen, organisieren)
- spenden und unser Netzwerk dazu aufrufen.
- zuhören. Insbesondere den Menschen, die aktuell am meisten Angst haben: Die Älteren, die den zweiten Weltkrieg noch erlebt haben. Meine Schwester kümmert sich um ältere Menschen und berichtete mir von deren Angst.
Alles, was ans Tageslicht kommen darf, indem es ausgesprochen wird, verliert ein wenig an Schrecken.
Und wir können dafür sorgen, dass Hass nicht mit Hass beantwortet wird.
Jeder kann etwas tun. Etwas, das machbar ist.
Auch diese Aussagen höre ich:
„Ich traue mich gar nicht mehr, mein Leben zu genießen.“
„Alles, was ich aktuell auf Social Media poste, erscheint mir plötzlich so unsinnig und banal.“
Nun, ich halte viel von Takt und Feingefühl.
Es fühlte sich für mich nicht richtig an, wenn Menschen in der ersten Kriegswoche Fotos aus Luxushotels posten mit der Bemerkung: „Ich liebe mein Leben!“. Trotzdem können wir auch Mitgefühl haben und uns kümmern, wenn es uns gleichzeitig gut geht.
Denn nur wenn wir genug Kraft haben, können wir anderen etwas davon abgeben.
Es klingt banal, wenn man zum Tagesgeschehen übergeht…
Ich werde jetzt bis Ostern fasten.
Kein Fleisch, keine Schokolade, keine Chips und kein Alkohol. Möglichst keinen Zucker. So der Plan.
Ich benutze zur Unterstützung unser 100 Tage-Durchhalte-Tagebuch.

Und wer weiß, vielleicht mache ich nach Ostern einfach weiter.
Ich merke auf jeden Fall, wie gut mir Disziplin aktuell tut.
Morgen, am 8. März ist Weltfrauentag und ich freu mich auf meinen Vortrag zum Thema „Erfolg weiblich“ bei dem ich (online) für einen Stammkunden mehrere Hundert Teilnehmerinnen begrüßen darf.
Allen Müttern drücke ich die Daumen, dass an dem Tag nicht die Kitas bestreikt werden.
Eure Gedanken interessieren mich brennend.
Ich freue mich über jeden Kommentar.
Eine schöne Woche wünscht euch von Herzen
Monika
