Fastenzeit, also die Zeit von Aschermittwoch bis Ostern, eignet sich hervorragend, um Dinge bewusst und willentlich zu verändern. 40 Tage bzw. 7 Wochen sind überschaubar. Und alle guten Projekte haben einen Anfang und ein Ende.
Viele üben in der Zeit Verzicht. Auf Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch, TV-Konsum.
Sie kaufen nichts Neues oder fangen keinen Streit an.
Was mir besonders gut gefällt:
Sich in der Fastenzeit jeden Tag von einer Sache verabschieden. Das macht kaum Arbeit, bringt aber viel Freude.
Ich persönlich habe meinen guten alten Wilson Tennisschläger losgelassen, denn der wartet nun seit über 20 Jahren auf ein Wunder. Der Sturzhelm, die Ski-Ausrüstung aus den 90ern – dito.
Weiter geht es mit den Küchenvorräten. Beginnend mit den Dingen, deren Mindesthaltbarkeit deutlich überstrapaziert ist.
Mützen, die ich nie, nie, nie trage.
Geschenke, die ich nur aus Anstand archiviere.
Was tun mit den täglichen Dingen?
Ganz einfach: wegschmeißen oder verschenken.
Ein wenig Mühe macht eine Verschenkparty. Dies habe ich mit meinen Büchern vor 2 Jahren gemacht. Für meine Gäste gab es jeweils einen Bücherstapel zum Mitnehmen. Tauschen war erlaubt. Was übrig blieb, habe ich in den öffentlichen Bibliotheken untergebracht. Weitere Ideen zum Bücher-Verschenken habe ich hier beim Ordnungsmentor gefunden.
Wer Lust auf Neues hat, sollte Altes gehen lassen.
Viel Vergnügen bei dieser Fastenaktion wünscht
Ihre und Eure
Monika Scheddin
