Als Kind haben mir meine Eltern das Zimmer eingerichtet: Bett an die Wand, Schrank an die andere, Der Schreibtisch war in der Schrankwand integriert. Stuhl, Lampen, Sessel, fertig!
Ich erinnere mich noch gut an die weiße Kunststoff-Schrankwand mit orangem Dekor. Aktuell, glaube ich, fast schon wieder modern.
Als Pubertier hatte ich dann nichts anderes zu tun, als mein Zimmer vierteljährlich mit Hilfe meiner Schwestern umzuräumen. Das Bett vors Fenster – mal mit dem Kopf-, mal mit dem Fußteil. Dann an die andere Wand. Und so weiter.
Zweimal konnte ich meinen Vater überreden, neue Steckdosen zu legen, damit ich die Leselampe anschließen konnte.
Nach der vierten Umräum-Aktion innerhalb eines Jahres war ich dann zufrieden.
Die Raumaufteilung war endlich perfekt!
Und haargenau so wie meine Eltern das Zimmer ursprünglich eingerichtet hatten.
Viele Erfahrungen muss man einfach selbst machen, um zu lernen und zu verstehen. Und um zufrieden zu sein.
Vielleicht um dann später auch von den Erfahrungen Anderer profitieren zu können.
Herzliche Grüße
Ihre und Eure
Monika Scheddin
