Es ist Oktober, die jährliche Coaching-Ausbildung steht an und ich freue mich auf die neue Gruppe.

Wir sind gerade umgezogen in einen entzückenden Altbau in die Ungerer Straße, 3. Stock. Nicht weit entfernt von der Münchner Freiheit und vom Englischen Garten. Mit schönem Blick auf den Olympiaturm.

Ich gehe das Treppenhaus hoch und schaue mich um, als wäre ich zum ersten Mal hier. Aus Teilnehmersicht also.

Ich sehe die St.-Pauli-Fußmatte im Erdgeschoss und das Holzwildschwein im zweiten Stock. Hmmh, denke ich. Wirkt ein wenig familiär.

In der ersten Pause der Coaching-Ausbildung erzählt mir eine Teilnehmerin: „Als ich mich am Flughafen ins Taxi gesetzt habe und zu euch unterwegs war, hatte ich mir schon ein wenig Gedanken gemacht: Wie wird das werden? Die Ausbildung dauert ja bis Juni. Was, wenn es mir nicht gefällt? Hoffentlich sind die anderen Teilnehmer sympathisch – wir verbringen ja schließlich viel Zeit miteinander. Dann klingele ich bei euch, gehe die Treppe hoch und sehe – eine St.-Pauli-Fußmatte. Und dann wußte ich, alles wird gut!“

So kann es gehen, denke ich, und freue mich.