1. Rügen Sie treulose Tomaten nicht.
    Du versuchst mehrfach jemanden zu erreichen. Rufst an, schreibst Nachrichten – keine Reaktion. Warum? Aus Gründen. Vielleicht sind sie sind so beschäftigt mit Job, Problemen mit Kindern oder kranken Eltern, dass sie im Moment einfach andere Prioritäten haben. Wir wissen es einfach nicht. Deshalb: Im Zweifel für den „Angeklagten“.
    Hier ein schönes, sehr zutreffendes Zitat von meinem Kollegen Keith Ferrazzi: „Es kommt häufig vor, dass sich jemand nicht bei einem meldet. Dann muss man sein Ego beiseite schieben und beharrlich weiter anrufen oder schreiben. Und wenn der Kontakt dann irgendwann zustande kommt, sabotieren Sie Ihre Bemühungen nicht durch Bemerkungen, wie sehr Sie sich geärgert haben, dass sich die betreffende Person nicht so schnell bei Ihnen gerührt hat wie Sie das gewünscht hätten. Genausowenig sollten Sie sich für Ihre Hartnäckigkeit entschuldigen. Benehmen Sie sich so, als hätten Sie die Person gleich beim ersten Anruf erreicht. Machen Sie es für alle Beteiligten angenehm.“
  2. Vergessen Sie niemals die Person, die Sie ins Spiel gebracht hat. Auch hier möchte ich Keith Ferrazzi zitieren: „Ich habe einmal den Fehler gemacht, einen neuen Bekannten auf eine Party einzuladen, nicht aber die Person, die uns miteinander bekannt gemacht hatte. Das war ein schrecklicher Fehler und ein unglückliches Fehlurteil meinerseits. Vertrauen ist beim Beziehungsaustausch ein unentbehrliches Element.“

Dazu passt mein Buchtipp (für alle, die schon mein Networkingbuch gelesen haben): Geh nie alleine essen! und andere Geheimnisse um Networking und Erfolg. Keith Ferrazzi und Tahl Raz. books4success