Eine unglaubliche Geschichte:

Eine Briefmarke mit dem Hollywoodstar Audrey Hepburn ist heute mindestens eine halbe Million Euro wert. Einfach deshalb, weil sie nie in Umlauf kam. Die Deutsche Post hatte sie 2001 gedruckt, aber völlig versäumt, sich um die Bildrechte zu kümmern.

Hepburns Sohn und Erbe Sean Hepburn Ferrer verweigerte den Druck, weil der das Foto nicht mochte. Die Augen seiner Mutter waren im Schatten und sie rauchte auf dem Foto.

Die Briefmarken wurden vernichtet.

„Das hätte nicht sein müssen. Davon habe ich erst später erfahren.“ erklärte der Sohn. Auch wenn er nicht happy war mit dem Foto – „für eine kleine Spende hätte ich die Genehmigung erteilt.“

Schade, dass die Zuständigen so wenig lösungsorientiert waren.

Dass sie nicht wussten, dass ein „Nein“ auch „so nicht“ heißen kann.

Sie hätten fragen können, welche Möglichkeiten Sean Hepburn Ferrer sehen würde.

Sie hätten Vorschläge machen können.

Alles wäre besser gewesen, als 14 Millionen wunderschöne Briefmarken zu vernichten.

Schade, dass ich zu spät von der Sache gehört habe, als Coach wäre mir dazu etwas eingefallen.

Wie heißt es so schön: Lösungen lauern überall.

Wenn man will.

 

Es grüßt Sie von Herzen

Monika Scheddin