Während die Deutschen ihre Kontakte traditionell in „Kunden“ und „potenzielle Kunden“ (bzw. Interessenten) einteilen, ziehen die Amerikaner eine viel knackigere Gruppierung vor, die zusätzlich den Zeitaufwand für die Kontakte bestimmt:

 

Aufmerksamkeit / Zeitinvestititon  

VIPs                               80 %

Prospects                      20 %

Suspects                         0 %

 

  • VIPs: (Stamm-)Kunden, potenzielle Arbeitgeber, Referenzkunden, Wunschkunden, Multiplikatoren, persönliche Verbündete. Hier ist der Platz für Ihre persönliche Favoriten-Liste. Aufwand: 80 Prozent Ihrer Netzwerkzeit (alle Formen der Kontaktpflege berücksichtigt). Intensität: monatlicher bis vierteljährlicher Kontakt.
  • Prospects: echte Interessenten, Nachwuchstalente, Menschen mit Potenzial, „Rohdiamanten“. Aufwand: 20 Prozent Ihrer Networking-Zeit. Intensität: halbjährliche, mindestens jedoch jährliche Kontakte.
  • Suspects: kein direkt erkennbarer Nutzwert. Zwar gehören sie zur Zielgruppe, eine gemeinsame Sache erscheint aber eher unwahrscheinlich. Diese Adressen geben Sie in die Verteilerliste für Standard-Mailings ein und löschen sie nach einer bestimmten Zeit, wenn kein Feedback kommt.