Jahresanfangs-Ritual

01. Januar 2016
 
Die meisten Menschen planen ihren Jahresurlaub sorgfältiger als ihr Leben. Und tun dabei so, als gäbe es ein Leben auf Probe. Ich kenne wenige, die ihre wahren Ziele nicht erreicht haben. Aber viele, die keine Ziele haben. Ein neues Jahr liegt vor Ihnen. Machen Sie was draus!

Schaffen Sie sich ein Jahresanfangs-Ritual: Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und denken über Ihr Jahr 2016 nach. 

- Was sind die drei Ziele, die Sie unbedingt erreichen wollen?

- Ihr Jahresmotto

- Welches Abenteuer könnten Sie endlich wagen?

- was möchten Sie verändern?

- welche Erkenntnisse aus dem alten Jahr möchten Sie verwerten?

- was ist die ein Sache, die täglich tun könnten (wenn auch nur ganz kurz) und die am Ende des Jahres einen Riesenunterschied machen würde?

- Was würde mehr Freude in Ihr Leben bringen?

- Sind Sie zufrieden mit Ihrem Ruf – oder steht ein Imagewechsel an?

 
Das ist für mich ein liebgewonnenes Ritual, das mich selbst als alte Häsin :-)   immer wieder überrascht. Gerne bringe ich auch Varianten rein, indem ich z.B. Freunde frage: "Welche drei Ziele sollte ich deiner Meinung nach umsetzen?".  Die Antworten sind nicht selten verblüffend.
 
Lassen Sie sich von meinen Fragen inspirieren. Ignorieren Sie die Fragen, die Sie kalt lassen und ergänzen die Liste um Ihre Punkte.
 
Viel Vergnügen dabei.
 
Einen guten Start in ein glückliches und bemerkenswertes Jahr 2016!
 
Ihre und Eure
Monika Scheddin
 
 
 

Ein Jahr würdig abschließen

29. Dezember 2015

Nur noch wenige Tage und wir können ein neues Jahr nach unseren Wünschen gestalten. Ziele, Vorsätze und Träume haben Hochkonjunktur.

Doch vorher empfiehlt es sich, einen persönlichen Jahresrückblick zu gestalten.

Einen Jahresabschluss, eben nicht nur als Pflichtübung fürs Finanzamt, sonders als Basis für das Neue und Wünschenswerte. 

Ein mir lieb gewordenes Ritual, das ich seit vielen Jahren durchführe. Jedes Mal bin ich erstaunt, was ich alles bewegt und erlebt habe. Wofür ich zutiefst dankbar sein kann. Was mir ganz gut gelungen ist, welche Lektionen ich "vergessen" habe und wo ich noch mal ran muss. Ich entdecke manchmal kleine Formen von Selbstbetrug und muss über mich grinsen.

 

 

Viel Vergnügen und spannende Erkenntnisse wünscht Ihnen und Dir Monika Scheddin

eMails und Staub sind natürlich nachwachsende Rohstoffe. Aber die Beschäftigung damit macht nicht wirklich glücklich.

28. Dezember 2015

 

Dies ist mein Vorwort vom neuen Divenkalender:

"Ein neues Jahr bietet uns wieder neue Chancen und Möglichkeiten. Türen und Tore stehen uns offen, jedes Jahr und jeden Tag. Wichtig ist, dass wir unsere Zeit bevorzugt den Dingen widmen, die uns wirklich Freude bereiten und nicht für Sinnfreies verplempern. Ich möchte euch ermutigen, weniger to-do-Listen abzuarbeiten und wieder mehr Abenteuer in Euer und Ihr Leben zu lassen. Emails und Staub sind natürlich nachwachsende Rohstoffe, aber die Beschäftigung damit macht uns nicht wirklich glücklich. Das Bewältigen von Herausforderungen dagegen gibt Selbstvertrauen und eine sensationelle Ausstrahlung.

In dem Sinne: rockt das Jahr! Hemmungslos als gäbe es keine Zugabe."

Wer noch einen oder mehrere Kalender benötigt, Bestellungen gern hier

Ein Jahr ohne Divenkalender ist möglich, macht aber weniger Spaß. :-) (Gut, die Autorin ist hier wenig objektiv).

Ich freue mich auf Euch im abenteuerlichen 2016!

Monika Scheddin

Spätzünder-Fan

17. Dezember 2015

Ich bekenne mich hiermit als Spätzünder-Fan!

Noch nie war ich ein Mega-Fan. Von nichts wirklich besessen, außer vielleicht von Büchern. 
Ich war die gefühlt einzige damals in unserer Girly-Gruppe, die niemals eine Barbie-Puppe besessen hat. Geschweige denn mehrere. Während die Freundinnen ihre Jugendzimmer mit dem gerade angesagten Bravo-Starschnitt in Originalgröße schmückten, reichte meine Fan-Karriere gerade mal für David Cassidy. Den fand ich super und wollte ihn nicht teilen, schon gar nicht in der Familie. Deshalb durfte meine jüngere Schwester auch nur seinen jüngeren Bruder Shaun Cassidy anhimmeln.
Versucht nicht, so wie ich gerade, David Cassidy zu googlen. Den heutigen wollt ihr nicht sehen! :-)
Viele Jahre blieb mein Fan-Leben trist und überschaubar.
Doch irgendwas ändert sich gerade. Ich entwickele mich zu so einer Art Spätzünder-Fan. Ich treffe auf viele tolle Menschen mit Herz und Hirn, prominent oder nicht, die man einfach ins Herz schließen muss.
So zum Beispiel Sänger Felix Meyer, den ich als Straßenmusiker vor 2 Jahren auf Sylt erlebt habe. Ich bin ein Fan von seinem Song „Nordwind“. Diese schlechte Filmaufnahme gibt sehr gut die Stimmung von damals wieder.

Als ordentlicher Fan kaufe ich auch stets CDs und ertrage geduldig den Spott von Mitreisenden in meinem Auto, wenn sie andere Musik bevorzugen.
Ich werde auch immer Fan von Guido Maria Kretschmer und Barbara Schöneberger bleiben, selbst wenn sich Andere bereits abwenden, weil diese inzwischen zu omnipräsent seien.

 

mit Guido Maria Kretschmer war ich im Dezember
letzten Jahres in der Jury zur Wahl der Lindt Diva

 

Nur unter Protest bin ich dieses Jahr meinen Freunden auf das Münchner Tollwood ins Konzert vom Schlagerbarden Dieter Thomas Kuhn gefolgt. Vorurteile lassen grüßen!
Was soll ich sagen: die Stimmung war sensationell! Die Fans erschienen nahezu alle in Schlagerkostümierungen. Dieter Thomas Kuhn interpretiert deutsche Schlager auf moderne Weise, ohne das Original zu sehr zu verändern. Und er nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Er fing pünktlich an, hörte pünktlich auf und gab nur eine (anscheinend immer die gleiche) Zugabe. Dazwischen rockte er das Zelt. Mega! Fast schon peinlich war es mir, dass ich nahezu jeden Text mitsingen konnte. Von „Fremde oder Freunde“ bis „Über den Wolken“, ich bin textsicher!

Ich stehe auf Menschen, die ihre Leidenschaft mit uns teilen. Die uns zum Nachdenken, Weinen oder Lachen bringen. Oder, die uns unterhalten und zum Mitsingen bringen. Und da ist es mir von Herzen egal, ob diese Menschen das intellektuelle Wohlbefinden Anderer bedienen und ob sie es in die Playlist von sogenannten Meinungsmachern geschafft haben. Mich haben sie berührt. Ich bin Fan!
So! Das musste mal gesagt werden.

Wollt ihr noch einen Musiktipp? Mein aktuelles Lieblingslied ist von Rea Garvey: It´s A Good Life.
Wenn es sich um einen deutschen Text handeln würde, wäre selbst meine Mutter begeistert, denn hier klingt Rea wie Roger Whittaker. :-.)

Ich wünsche Euch eine grandiose Weihnachtszeit. Macht einfach, was Ihr wollt und lasst Euch den Spaß nicht verderben!

Eure Monika Scheddin

 

Es muss menscheln! Praktisch ist manchmal einfach nur bullshit

23. Oktober 2015

Produkte und Dienstleistungen sind austauschbar. Aber die Menschen, die dahinter stehen eben nicht. Die Art und Weise wie sie ihrem Gegenüber begegnen, macht den Unterschied aus.
Ich weiß noch, als ich vor vielen Jahren einen neuen Zahnarzt suchte, weil mein „alter“ in Rente ging. Dieser Neue besaß eine sehr schicke Praxis, ästhetisch, aber steril. Ich saß schon im Patientenstuhl, als der Zahnarzt eintrat. Ob er mich begrüßte oder nicht, weiß ich heute nicht mehr. Aber gefühlt, tat er es nicht, denn er war schon mit Mundschutz und sterilen Handschuhen ausgestattet und gab mir nicht die Hand. Ich fühlte mich als hätte ich Kopfläuse oder die Krätze. Nach diesem Besuch sah mich dieser Zahnarzt nie wieder. Ob er fachlich kompetent war, weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Ich will nicht mit Menschen zu tun haben, die zwar in meinem Mund herumstochern, mein Geld nehmen, aber mich ansonsten keines Blickes würdigen.

Seit 25 Jahren kaufe ich die gleiche Automarke. Der Marke selbst wäre ich bestimmt schon untreu geworden, nicht aber meiner Autoverkäuferin mit der ich seit Anfang an durch dick und dünn gehe. Sie berät mich, pflegt die Beziehung, auch wenn der Leasingvertrag noch nicht abläuft, interessiert sich für mein nächstes Buch. Sie versucht nie, mich zu überreden, wenn ich mal wieder auf allen Schnickschnack verzichten will, weil ich häufiger Fahrrad als Auto fahre. Und sie freut sich diebisch, wenn ich die „unnötige“ Freisprechanlage dann doch lieb gewinne.  

Was macht uns das Leben am Ende des Tages schöner? Geglückte Beziehungen zu Menschen. Egal, ob geschäftlich oder privat.
Und da verstehe ich es nicht, wie manche Firmen sich so „praktische“ eMail-Adressen zulegen wie H4422-RX@schnickschnackschnuck.com. Was soll das?  Schon klar, wenn die Person das Unternehmen verlässt, bleibt die eMail-Adresse gültig. Aber zu einer bloßen Nummer kann und will ich keinen Kontakt aufbauen.
Praktisch ist in diesem Fall Bullshit.

Und da mache ich auch nicht mit. Ich rufe einfach an und freue mich, dass mein Ansprechpartner sich am Telefon tatsächlich mit seinem echten und ureigenen Namen meldet.
 

Der erste Eindruck

17. Oktober 2015

Es ist Oktober, die jährliche Coaching-Ausbildung steht an und ich freue mich auf die neue Gruppe. Wir sind gerade umgezogen in einen entzückenden Altbau in die Ungerer Straße, 3. Stock. Nicht weit entfernt von der Münchner Freiheit und vom Englischen Garten. Mit schönem Blick auf den Olympiaturm.
Ich gehe das Treppenhaus hoch und schaue mich um, als wäre ich zum ersten Mal hier. Aus Teilnehmersicht also. Ich sehe die St.-Pauli-Fußmatte im Erdgeschoss und das Holzwildschwein im zweiten Stock. Hmmh, denke ich. Wirkt ein wenig familiär.

In der ersten Pause der Coaching-Ausbildung erzählt mir eine Teilnehmerin: „Als ich mich am Flughafen ins Taxi gesetzt habe und zu euch unterwegs war, hatte ich mir schon ein wenig Gedanken gemacht: Wie wird das werden? Die Ausbildung dauert ja bis Juni. Was, wenn es mir nicht gefällt? Hoffentlich sind die anderen Teilnehmer sympathisch – wir verbringen ja schließlich viel Zeit miteinander. Dann klingele ich bei euch, gehe die Treppe hoch und sehe – eine St.-Pauli-Fußmatte. Und dann wußte ich, alles wird gut!“

Die Teilnehmerin kommt aus Hamburg, was jetzt nicht wirklich schwer zu erraten ist.

„So kann es gehen“, denke ich, und freue mich.
 

Kontakte leicht pflegen – Wartezeit am Flughafen nutzen

17. August 2015

Nutzen Sie die Wartezeiten am Flugterminal, um Ihren Kontakten persönliche Geburtstagsglückwünsche zukommen zu lassen.

Bei Xing zum Beispiel können Sie Ihre Glückwünsche 14 Tage im Voraus formulieren, suchen sich eins von 7 unterschiedlichen Briefpapieren aus und Xing liefert pünktlich zum Geburtstag aus.